Ježíš


Vyznáš-li svými ústy Ježíše jako Pána a uvěříš-li ve svém srdci, že ho Bůh vzkřísil z mrtvých, budeš spasen.
Řím 10,9

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Vom Gott angebotene Hand

Jan Koprajda

In 14 Tagen habe ich aufgehört zu trinken, rauchen und mit Spielautomaten zu spielen. Ich wusste nicht, dass ich dafür beten sollte. Jesus hat es alleine getan. Ich bin ihm dafür dankbar, woraus er mich und meine Familie gezogen hat.
Vom Gott angebotene Hand
 
Liebe Leser, ich möchte euch meine Geschichte erzählen, wie ich den Glauben in den Jesus Christus gefunden habe. Es sind schon einige Jahre her, als ich Christ geworden bin. Und ich folge den Jesus als meinen Herrn.

Bei meinen Eltern wurden 5 Kinder geboren, 2 Töchter und 3 Söhne, Alena, Jiřina, ich, Jan, Luboš und Ivan. Als Kind wuchs ich in einer armen Arbeiterfamile auf und mein Vater ging ziemlich oft in die Kneipe hinein und kam betrunken nach Hause. Immer hat er zu Hause Krach gemacht, wie es solche Leute gewohnt sind. Die Mutter hat er aber nie geschlagen, er hat sie vielmehr mit Worten kaputt gemacht. Ich habe mir nicht nur einmal gesagt, daß ich im Leben nicht so wie mein Vater sein möchte.

Als ich älter war, hat mich die Mutter oft in die Kneipe geschickt, um den Vater nach Hause zu bringen. Ich war da niemals besonders begeister, daß ich um ihn gehen soll, weil ich immer auf dem Heimweg eine Menge von seinen Reden hören musste und zu Hause habe es nur wiederholt. Aber die Mutter hat immer Angst um ihn gehabt, als er lange nicht zurückkam.

In etwa 15 Jahren probierte ich zu rauchen und es hat mir geschmeckt.. Nach einer Zeit habe ich angefangen Bier zu trinken, ich habe es bei Leuten gesehen und nahm es als normal an.
Ein Jahr nach dem Militärdienst habe ich geheiratet und hatten und haben mit meiner Frau Naďa 4 Kinder, Honza, Danka, Lenka und Tomáš. Ich wurde immer mehr von Alkohol und Zigaretten abhängig.

Nach der Revolution kamen in die Republik Spielautomaten und ich verfiel auch diesen. Die Kneipe wurde immer mehr mein erstes Zuhause und nach Hause kam ich nur, um zu schlafen. Kinder hatten Angst vor mir, als mir meine Frau etwas sagte, was mir nicht gefiel, ging ich dann in die Kneipe. In dieser Zeit dachte ich, dass in der Kneipe meine beste Kameraden sind, die dir zuhören und Rat geben oder helfen. Nach einer Zeit stellte ich fest, dass es Kameraden nur dann waren, als ich Geld hatte, es waren falsche Kameraden. Nicht nur einmal versprach ich meiner Frau, dass ich zu rauchen, trinken und Automaten spielen aufhöre. Niemals passierte es. Ich hielt es immer nur eine Weile auf.

Unsere Ehe wurde immer schlechter und schlechter und von einem Jahr zum anderen war sie für mich unerträglich. Meine Frau habe ich nicht mehr geliebt, es war für mich ein Ballast, welchen ich loswerden wollte. Ich fuhr ganze Wochen wegen Arbeit weg und es hat mich gefreut, dass ich weg vom Hause bin. Dort konnte ich machen, was ich wollte, in die Bars und in die Kneipen zu gehen.

Einmal, als ich ziemlich betrunken war, wurde mir klar, dass ich vom Alkohol gefangen bin und es gibt keinen Menschen und keinen anderen, welcher mir daraus helfen würde. Den Jesus habe ich damals nicht gekannt. So habe ich geplant, dass ich mich scheiden lassen werde und nach einer Zeit mir das Leben nehme, ich hatte keinen Sinn, warum ich leben sollte. Das Leben hat mich geekelt.

Einmal, als bei uns die Schwester meiner Frau war, hat sie mit meiner Frau darüber gesprochen, dass ihre Adoptivtochter auch in den Jesus glaubt, aber anders als sie. Wir beide mit meiner Frau haben Okkultismus praktiziert, aber jeder etwas anderes. Sie hat sie (meine Frau) zur Apostolischen Kirche zum Abendmahl nach Havířov eingeladen. Mir hat es nicht viel gefallen, aber ich willigte ein, wir verabredeten uns, dass ich die Kinder zu meinen Eltern mitnehme. 2 ältere Kinder waren in Ferien. Ich sagte ihr, dass ich mit Kindern zu Schwägerin um 15:00 Uhr komme oder wir uns um 17:00 Uhr am Bahnhof Ostrava-Svinov treffen.

Als ich mit Kindern zu den Eltern kam, sagte mir mein Vater, dass es in der Kirche nicht mehr so ist wie früher. Und ich habe mich gewundert, dass er mir es erzählt, dass dort nur moderne Musik spielt. Ich antwortete, dass es mich überhaupt nicht interessiert und niemals interessieren wird. Nach einer Weile hat in meinem Herzen etwas Besonderes angefangen und ich konnte es nicht verstehen. Ich wusste nur, dass ich einen Menschen treffe, welchen ich in meinem Leben nie gesehen habe und es hat mich etwas bewegt, dass ich so schnell wie möglich zur Schwägerin gehen soll. So habe ich mit den Kindern bei Eltern gegessen und habe mich entschuldigt, dass ich gehen muss.

Zur Schwägerin kamen wir um 45 Minuten früher. Dort habe ich die Adoptivtochter der Schwägerin getroffen und sie erzählte mir, wie sie sich das Leben nehmen wollte und wer ihr geholfen hat, dass sie es nicht genommen hat. Sie hat uns beide für die nächste Woche zur Apostolischen Kirche nach Havířov eingeladen. Ich sagte ihr, dass es nicht geht, dass wir vier Kinder haben und haben niemanden, der sich um die zwei Jüngsten kümmern könnte. Sie sagte mir, wenn wir dort fahren möchten, sollen es dem Jesus sagen und Er hilft uns damit.

Zu Hause habe ich mir an die Küchenzeile gelehnt und sagte:“ Jesus, wenn du wirklich bist und willst, dass ich dort gehe, dann kümmere dich um die zwei unsere jüngere Kinder, damit wir dort gehen können.“ Für mich war es unmöglich, dass sich jemand um sie kümmern würde. Wir beide hatten unsere Eltern schon ziemlich krank, es kam nicht in Erwägung.

Für mich war es eine große Überraschung, dass die Mutter meiner Frau sich angeboten hat, dass auf sie aufpassen wird. Wahrlich war es für mich eine Überraschung, dass wir zur Apostolischen Kirche fahren können. Als wir zu der Gemeinde kamen, haben sich die Leute mit uns gegrüßt, ich habe sie aber nicht verstanden, was sie sprechen. Ich habe nur eine Stimme wahrgenommen, wie sie mir sagt: „ Es sind deine Feinde!“ Und sie hatten seltsame Augen.

Sie hatten dort einen Gast aus England und er sagte dort ein Zeugnis darüber, wie er lebte. Ob er trank, rauchte, ob er Automaten gespielt hat, das kann ich mich nicht mehr erinnern, dass er seine Familie kaputt machte und wie er das sagte, dachte ich, dass ein Theater mir vorgespielt wird. Dass meine Frau etwas der Schwägerin sagte und sie dem, der es geleitet hat, dass sie es für mich arrangiert haben. Aber er setzte fort und sagte, wer ihm daraus geholfen hat, wer seine Familie gerettet hat, dass es Jesus Christus war. Dass er Ihn in sein Leben als Retter und Herrn aufgenommen hat.  Mir wurde bewusst, dass jemand mein Leben ändern kann und so sagte ich dem Jesus: „ Wenn du dem Mädchen und dem Mann geholfen hast, sei mein Retter und Herr über mein Leben.“

In 14 Tagen habe ich aufgehört zu trinken, rauchen und mit Spielautomaten zu spielen. Ich wusste nicht, dass ich dafür beten sollte. Jesus hat es alleine getan. Ich bin ihm dafür dankbar, woraus er mich und meine Familie gezogen hat. In etwa drei Wochen hat meine Frau auch Glauben auf Jesus gefunden und die Kinder folgten nach und nach. Meine Frau hat mit mir zwölf Jahre grausame Ehe erlebt. Alles hat sie mir verziehen. Seit dieser Zeit leben wir wie Verliebte. Jesus hat angefangen, unsere Beziehung langsam zu heilen. Wir waren ziemlich verschlossen uns gegenüber. Auch unsere Kinder haben mir verziehen.

Ich bin dem Jesus dankbar dafür, was er für uns getan hat, dass er uns vor dem Tod gerettet und uns in das Leben gestellt hat. Er hat die helfende Hand gegeben. Ich bin ihm dankbar, dass ich sie empfangen konnte.

Es sind schon 16 Jahre, als ich dem Jesus mein Leben überließ und ohne Ihn konnte ich es mir nicht vorstellen, weiter zu machen. Zeugnis meiner geliebten Frau ist: Gott, rette unsere Familie!

Das, was ich nicht hatte, hat mir Jesus gegeben. Seine Liebe.

Jan Koprajda, 9. 9. 2009

 

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